E.S.E.-Pods: Was sind sie und welche Maschine brauchen Sie?

E.S.E.-Pods sind vielen Kaffeeliebhabern noch unbekannt, dabei sind sie eine der einfachsten Möglichkeiten, zu Hause echten Espresso zuzubereiten. In diesem Artikel lesen Sie, was E.S.E.-Pods genau sind, wie sie funktionieren und welche Maschine Sie brauchen, um damit loszulegen.

Was sind E.S.E.-Pods?

E.S.E. steht für Easy Serving Espresso. Ein E.S.E.-Pod ist eine runde, flache Scheibe aus Filterpapier mit genau einer Portion gemahlenem und angedrücktem Espressokaffee, meist etwa 7 Gramm. Der Pod hat ein Standardmaß von 44 Millimetern Durchmesser und passt dadurch in jede Maschine, die das E.S.E.-System unterstützt.

Der Standard wurde in den neunziger Jahren von der italienischen Marke illy eingeführt und bewusst offen gehalten. Das bedeutet, dass viele verschiedene Marken E.S.E.-Pods herstellen, darunter illy selbst, Caffè Mauro und diverse italienische Röstereien. Sie sind also nie an einen einzigen Anbieter gebunden.

Wie funktioniert ein E.S.E.-Pod?

Einen E.S.E.-Pod verwenden Sie im Prinzip wie losen gemahlenen Kaffee in einer Siebträgermaschine, nur ohne die Arbeit. Der Kaffee ist bereits auf Espressofeinheit gemahlen, abgewogen und angedrückt. Sie legen den Pod in den Siebträger, spannen ihn in die Maschine ein und brühen Ihren Espresso. Nach dem Brühen nehmen Sie den Pod heraus und entsorgen ihn; da er aus Filterpapier besteht, darf er in vielen Gemeinden in den Bioabfall.

Das Ergebnis ist ein Espresso wie aus einer klassischen Espressomaschine, mit Crema und vollem Geschmack, aber ohne Mahlen, Dosieren und Tampen.

Die Vorteile von E.S.E.-Pods im Überblick

  • Immer dieselbe Qualität: Dosierung und Mahlgrad sind ab Werk festgelegt, sodass jeder Espresso gelingt.
  • Offener Standard: Pods verschiedener Marken passen in dieselbe Maschine, sodass Sie endlos variieren können.
  • Wenig Abfall: nur Papier und Kaffeesatz, keine Aluminium- oder Kunststoffkapsel.
  • Keine Reinigungsarbeit: kein Ausklopfen von Kaffeesatz aus dem Siebträger und keine Mühle, die gereinigt werden muss.
  • Lange haltbar: Pods sind einzeln luftdicht verpackt, sodass der Kaffee frisch bleibt, bis Sie ihn verwenden.

Welche Maschine brauchen Sie für E.S.E.-Pods?

Für E.S.E.-Pods brauchen Sie eine Espressomaschine, die den 44-mm-Standard unterstützt. Grob gesagt gibt es drei Optionen:

  • Eine spezielle E.S.E.-Maschine: kompakte Geräte, die ausschließlich mit Pods arbeiten. Einfach in der Bedienung und oft günstig im Preis.
  • Eine Siebträgermaschine mit Podfilter: Viele halbautomatische Espressomaschinen werden mit einem separaten Filtereinsatz für E.S.E.-Pods geliefert, zusätzlich zum Filter für losen Kaffee. So kombinieren Sie beide Welten.
  • Eine Kombimaschine: Manche Geräte akzeptieren sowohl gemahlenen Kaffee als auch Pods und manchmal sogar Kapseln, praktisch, wenn es im Haushalt unterschiedliche Vorlieben gibt.

Prüfen Sie beim Kauf immer, ob E.S.E. oder 44-mm-Pods ausdrücklich in den Spezifikationen genannt werden. Eine normale Senseo-Maschine funktioniert nicht mit E.S.E.-Pods: Sie verwendet größere, weiche Pads und deutlich niedrigeren Druck.

Für wen sind E.S.E.-Pods ideal?

E.S.E.-Pods sind die logische Wahl, wenn Sie echten Espresso lieben, aber keine Lust auf den Lernprozess von Mahlen, Dosieren und Tampen haben. Auch wenn Sie nur gelegentlich Espresso trinken, sind Pods praktisch: Sie haben keine Bohnentüte, die alt wird, denn jeder Pod ist einzeln verpackt. Und weil es ein offener Standard ist, können Sie italienische Marken nebeneinander probieren und Ihren Favoriten entdecken.

Loslegen mit E.S.E.

Möchten Sie das E.S.E.-System ausprobieren? Dann sehen Sie sich unser Sortiment an E.S.E.-Pods an, unter anderem mit Pods von illy und Caffè Mauro in verschiedenen Röstungen. Haben Sie noch kein passendes Gerät, werfen Sie einen Blick auf unsere Kaffeemaschinen für ein Modell, das mit E.S.E.-Pods umgehen kann. Mit einem Pod und einem Knopfdruck brühen Sie innerhalb einer Minute einen Espresso, mit dem so mancher Barista zufrieden wäre.

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